Laufen für Kaya

Jedes zweite Jahr organisiert das Gymnasium in Herzogenaurach den "Lauf für Kaya", einen Spendenlauf, bei dem es für Schuler und Firmenangehörige der Sponsoren gilt, in 3.5h so viele Kilometer wie möglich zu rennen. Für jede 1.Kilometerrunde wurde demnach für das kenyanische Dorf Kaya gespendet und hier für die Trinkwasserversorgung eingesetzt.
Laufen und dabei noch was für einen guten Zweck tun? Ja besser geht es doch gar nicht und so stand Marcel am Freitag um 14:30 Uhr an der Startlinie. Hier ist sein Bericht davon.


Die 3.5 Stunden wollte ich nicht allzu schnell laufen, da dies nunmal kein Fokus-Wettkampf war, allerdings sollte der Marathon doch schon drin sein und so machte ich mich mit leerem Magen und dem Baumwollshirt des Vernastalters bei bestem Wetter auf die Socken. Ich startete mit einer lockeren 4:40 min/km Pace, der kleine Berg am Ende jeder Runde brachte doch eine gewisse Abwechslung in die Sache. Nur schade, dass sich niemand anderes hat finden lassen, der meine Pace laufen wollte; aber doch waren zumindest die “Boah, guck dir den mal an!” oder “Ah, der schon wieder” auf der später dann doch etwas eintönigen Strecke eine angenehme Aufmunterung. Gleichzeitig war der Lauf doch die perfekte Gelegenheit, meine neue Garmin Forerunner 920XT auszuprobieren und messen zu lassen, ob ich 2 Tage später schon wieder wie geplant an einem Mountainbike Race mit ausgeruhten Beinen teilnehmen konnte. Zum Ende des Laufes verlangsamte sich die Pace minimal um 5-10 Sekunden pro Kilometer, konnte aber ohne Probleme gehalten werden, was ich (und andere) aber auch nicht anders erwartet hätten. Den Marathon hatte ich in ca. 3:25 hinter mir, die 45 Runden habe ich dann noch vollgemacht. Danach gab es eine eiskalte Cola, die mich den Lauf in Null Komma nichts hatten vergessen lassen. Nur das nasse Baumwollshirt hinterließ unter meinen Achseln seine Spuren, aber was solls: Schmerzen sind Schwächen, die den Körper verlassen!