Felix finished den Transalpine Run

Traumhafte 8 Tage sind für immer in bester Erinnerung im Hirn eingebrannt. Was erwartet man mehr von einem all-inclusive-Wellnessurlaub als 8 wunderbare Tage Sport zu treiben, unglaublich schöne Momente in den Bergen zu genießen, wahnsinnig nette, interessante und aufgeschlossene Menschen kennenzulernen.

Der Gore-Tex Transalpine-Run hat alle Erwartungen erfüllt und über alle Maße hinaus übertroffen. Einer Person die Felix 8 Tage begleitet hat und es letztendlich auch möglich gemacht hat (wohlbemerkt 1 Woche vor Start nach jeder Menge geplatzten Versuchen einen Ersatz für Robin für den Lauf zu finden) möchte Felix von ganzem Herzen danken: Franz Meiser. Du bist unglaublich!!! Manchmal ist Felix gute Laune und scheinbar unbegrenzte Energie kaum auszuhalten, aber dafür kannst du dich jetzt ja noch eine Woche am Gardasee erholen. Hoffentlich konntest du es ab und an auch mal als Motivation nutzen. In einem der Etappenvideos beschreibt es ein Läufer wie man es nicht besser in Worte fassen kann: "Beim TAR gibt es keine Fremden. Nur Freunde, die wir noch nie getroffen haben." Wohlbemerkt aus 33 Nationen dieser Welt. Und genau so ist es!

Es sind 268,33 km pures Vergnügen bei einem genial organisierten Lauf. Für Felix war es unter Anderem ja auch als "Hardcore-Vorbereitung" für den Worlds Toughest Mudder in Las Vegas gedacht. Einige der Etappen waren allein durch den Umfang an Kilometern und Höhenmeter ja schon ziemlich abschreckend. Marathondistanz + x und dazu 2.000 - 3.000 Höhenmeter sind für einen einzelnen Tag schon ganz ordentlich. Das aber volle 8 Tage? Krass! Nach 5-7 Stunden als Tagesetappen muss dann auch erst mal wieder der Energiehaushalt ins Gleichgewicht gebracht werden. Also immer her mit dem Zeug: Käse, Pasta und auch mal eine ordentliche Ladung Nüsse oder ein wuchtiger Schokoriegel und alles ist wieder im Lot. An Tag 5 wurde dann im Bergsprint vom Partner losgelöst gelaufen. 700 Höhenmeter auf 7km. Felix mit einem dicken Grinsen im Gesicht. Start mit einem lautstarken: "BALLERN!!!!!!" und sprintet im Lachen der anderen Teilnehmer vom Start davon. die ersten 2 relativ flachen Kilometer in knapp 7 Minuten geflogen. Insgesamt 53 Minuten für die Strecke hätte er stand-alone als eher mittelmäßig bezeichnet. Da aber schon 4 Etappen mit 2 Marathondistanzen in den Beinen waren, war Felix in dem Starterblock sogar kurz auf Platz 3 mit seiner Leistung - für 1 Minute zumindest bis dann noch ein paar stärkere Bergläufer Felix in die Top 20 verdrängt haben. Was bei ca. 700 Teilnehmern aber ja noch immer nicht ganz verkehrt ist. Und wenn ihr euch jetz fragt wo denn bei dem Pensum bitte die Krafteinheiten bleiben.... Mit Stocki II, Mr. Stone und einigen Krafteinheiten die auf diversen Etappenfilmchen noch zu sehen sind kam bei dem ganzen Lauftraining nicht einmal das Krafttraining zu kurz. Felix ist sich sicher, nächstes Jahr heißt es GT goes Trailrunning. Neue Wege, neue Herausforderungen. Ein paar Bilder und Ausschnitte sollen einen kleinen Eindruck vermitteln. Aber das wahnsinns Gefühl lässt sich nicht beschreiben. Er kann diesen Lauf jedem uneingeschränkt empfehlen (naja. Eine gewisse Grundkondition sollte natürlich vorhanden sein). Und Robin. Kopf hoch. Auf das eine Jahr folgt das Nächste, welches bekanntlich noch geiler wird. Und du weißt was ansteht. Wir gehen STEIL! 4Trails, ZUT, TrailMaster, TAR, undundund. Jezt heißt es aber erst einmal VEGAS rocken. Ach übrigens. Heißer Tipp einiger Ultraläufer: Babybrei. Die Fläschen stehen bereit und werden beim morgendlichen 25-Kilometer Dauerlauf schnabuliert. Yammy. So. Genug regeneriert, jetz gehts ins Training.