Belastungswochenende im Schnee für Marcel

Das lange Wochenende hat Marcel genutzt, um ordenlich Grundlagenstunden und Kilometer zu sammeln. Dafür hat er sich nach Garmisch begeben. Hier ist sein Bericht:

In Garmisch hieß es für mich 2 Tage 8h oder länger unterwegs zu sein; 100km waren mein Ziel. Beide Tage ging es für mich sehr früh morgens los. Frühstück gab es erst nach den ersten 1.000 Höhenmetern. Neben der Grundlagenausdauer und der orthopädischen Robustheit wurde also auch der Stoffwechsel nochmal ordentlich trainiert.


Am ersten Tag ging es von Garmisch zum Fricken, Großen Bischof und über die Esterbergalm zum Wank, von hieraus über den Gschwandnerbauer zurück zum Ausgang. Das waren 52km mit 2200 Höhenmetern, teilweise durch hüfthohen Schnee. 2103m üNN war das Maximum der Gefühle. Weiter oben wurde die Schneemenge echt kritisch. Perfekte Aufwärmung. Mein Handy trotzte dem Regen nicht so gut wie ich. Es musste erstmal 12h in Reis gelegt werden, die Lautsprecher funktionieren allerdings immer noch nicht.
Am nächsten Tag wollten wir das Pensum aber nochmal ein bisschen steigern und zwar bei "Fast-Sonnenschein". Startend in Garmisch ging es durch die Partnachklamm durch das lange, lange Rheintal bis zur Rheintalhütte und von hier über den technisch etwas anspruchsvolleren Schützenstieg über einige Umwege zum Kreuzeck und von hier wieder zur Base. Fast 58km kamen so zusammen, durch die technischen Wege brauchte ich allerdings auch knapp 11h. Die Regeneration ist erstaunlich kurz, der Fitnessstand anscheinend gar nicht so schlecht und die Seele ist tiefenentspannt- hurray!